Hochwasserpumpwerk
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Schönhauser Straße, Köln 

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Die konzeptionelle Idee des Entwurfes ist es, den projektierten Baukörper des Hochwasserpumpwerkes in den sensiblen Landschaftsraum des Rheinufers durch eine fließende Geländemodulation einzubinden. Diese Modulation leitet sich zum einen aus der Terrassierung der Uferböschungen mit ihren differenzierten Neigungen, zum anderen aus der funktional notwendigen Rampenerschließung des Betriebsgebäudes ab.

Das Tiefbauelement des Hochwasserpumpwerkes mit seinem befahrbaren Gründach fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, wodurch das Betriebsgebäude bewußt als signifikante Landmarke herausgehoben wird. So soll die wesentliche Bedeutung dieser weitgehend nicht beachteten technischen Infrastruktur zur Abwehr der Hochwassergefährdungen sichtbar gemacht werden.
Im Kontrast zum Tiefbauelement des Hochwasserpumpwerkes ist die Fassade des Betriebsgebäudes allseitig mit einer hinterleuchteten Metall-Gitterrost-Konstruktion verkleidet. Diese Formulierung der Fassade folgt sowohl der gewünschten Zeichenhaftigkeit des Gebäudes, als auch den zahlreichen funktionellen Anforderungen an diesen Bauteil.

Die flächig ausgeleuchtete Wand-und Dachkonstruktion bildet über eine elektronische Steuerung verschiedene farbige Lichtszenarien ab. Diese spiegeln die jeweiligen Lastfälle des HWPW-Schönhauser Straße wieder und geben dem Gebäude somit eine weithin sichtbare eigene Identität.

1. Preis Realisierungswettbewerb 2003

Anerkennung Deutscher Verzinkerpreis 2011
Teilnahme Stahl-Innovationspreis 2012

Publikationen:
Der Architekt 01/2009
Bauwelt 03/2009

Aufgabe

Entwurf eines Hochwasserpumpwerks

Bauherr

Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR

Standort

Köln

Bauvolumen

750 qm BGF

Wettbewerb

Fertigstellung

05/2008