Bundeskriminalamt Berlin
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Wettbewerb 

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Städtebaulicher Grundgedanke des Entwurfes ist sowohl eine eindeutige baukörperliche Arrondierung des Grundstückes zur Elsenstraße wie auch eine sich öffnende und verzahnende Geste zum Innenraum. Die fünfgeschossige straßenbegleitende Bebauung öffnet sich zum Innenbereich kammförmig. Dadurch entstehen kleinteilige Binnenzonen, die sich bewusst von der großen Freifläche des ehemaligen Exerzierplatzes unterscheiden und absetzen. Diese einfachen architektonischen Grundelemente unterstreichen in Verbindung mit der historischen Gesamtanlage den vorhandenen Campuscharakter.

Die Höhenentwicklung der Neubauten leitet sich aus den umgebenden Gebäuden ab und staffelt sich von der fünfgeschossigen Randbebauung zu einer viergeschossigen Bebauung im Innenbereich. Die Neubauten werden durch eine den Innenhöfen vorgelagerte Wegeführung parallel zur Elsenstraße erschlossen. Der steinerne Vorplatz des L-förmigen Gebäudes ist verbindendes Element zwischen dem Hauptzugang des BKA-Geländes und der neuen Erschließungsmagistrale. Zur harmonischen Eingliederung in den historischen Kontext sind die Neubauten des BKA als Ziegelbauten geplant. 

Aufgabe

Erweiterungsbau Berliner Dienstsitz des Bundeskriminalamtes Berlin

Bauherr

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Standort

Berlin-Treptow

Bauvolumen

33.000 qm BGF

Wettbewerb